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In ein paar Handvoll Städten gibt es diese besonderen Läden mit genre-übergreifendem Booking, die gerade durch diese geschmackssichere Vielfalt ein ganz klares Profil besitzen. Das Molotow in Hamburg oder das Atomic Café (R.i.P.) in München zum Beispiel. Lieblingsorte (nicht nur) der Nacht, die man jederzeit auch um ihrer selbst willen besuchen kann und mag. Willkommen im Musik & Frieden, willkommen in Berlin-Kreuzberg.
 

Wem die Örtlichkeit auf der Falckensteiner und direkt an der Spree dabei bekannt vorkommt, der irrt sich nicht. Hier befand sich bis September 2015 der Magnet Club, dessen clubhistorisches Erbe nun das Musik & Frieden aufgegriffen und weitergedacht hat. Selbst Stammbesucher erkennen so das komplett neu aufgesetzte Areal an vielen Stellen kaum wieder. Wobei es aber an keiner Stelle darum geht, einen kultischen Ort auszulöschen und mit neuem Hut wieder ins Bild heben. Das hier ist nicht Clubkultur 2.0, das ist nicht der freshe Relaunch für eine Zielgruppe und ähnlicher Kram.



Die diversen Locations und Floors sollen viel eher richtig zur Geltung kommen – und werden dabei getoppt von der holzgetäfelten Baumhaus Bar, die über all dem thront. Beim Umbau im laufenden Betrieb (Schweißerlen-Emoticon dazu denken) gab es daher Hilfe von Andor Klippel, dem ehemaligen Betreibers des Magnet. Sein Know-How hat genau wie der unermüdliche Einsatz von Freunden geholfen, das Projekt Musik & Frieden Wirklichkeit werden zu lassen.
 

Der freundschaftliche Aspekt stellt dabei auch über die handwerkliche Phase von Hammer und Zirkel hinaus ein wichtiges Anliegen. Um nur einen weiteren Laden zur Bedienung des Ausgeh-und-Touri-Betriebs zu schaffen, wären jedenfalls die Zeit und die schlaflosen Nächte definitiv zu schade gewesen.

Musik & Frieden bietet durch seine unterschiedlichen Größen seiner Räume viel eher die Möglichkeit, neben den Big Names auch immer wieder Acts auftreten zu lassen, die noch nicht allein von ihrem Namen leben, sondern die gerade mit Leidenschaft dabei sind, sich einen zu machen. Dies soll der Clubkomplex sein, in dem irgendwann einfach jede coole Band sich ihre ersten schwitzigen Crowdsurfing-Trophäen verdient hat, bevor es dann irgendwann nur noch Wulheide, Tempodrom oder Zeit-Magazin-Titel heißt. Es wird hier die Möglichkeit geben, tolle Acts zu sehen, ohne dass die Hütte schon hoffnungslos voll ist. Die ganze triste Verwertungslogik beim Booking auszuhebeln stellt eine der Grundideen des Konzepts. Es geht um die Musik, es geht um’s im Club heimisch Fühlen - das ist weder banal noch selbstverständlich.

Stilistisch sind dabei die Grenzen weit gefasst. Im monatlichen Konzert-Billing taucht Folk genauso auf wie Rap, Electro, Pop bis hin zu Thrash Metal. Booking und Bauchgefühl, alles, was begeistert, berührt, fickt, fasziniert, ist erstmal willkommen. Dass Freiwild und Mario Barth draußen bleiben, dass Schlager jetzt nicht ganz oben auf der Liste steht, dürfte trotzdem oder auch gerade deshalb klar sein. Ansonsten aber gilt es, der Vielfalt, die das Musik & Frieden ermöglicht, gerecht zu werden.

So soll es sein. Sich von einer durchgeknallten Partyreihe überraschen lassen oder nach einem Konzert nicht gleich weiterziehen zu müssen, weil im Club das Licht angeht, sondern einfach lieber hoch ins Baumhaus gehen. Von der gleichnamigen Bar mit integriertem Radio Fritz Hauptstudio lässt es sich dann in gemütlicher Atmosphäre auf die U1 und über Wasser schauen. Zugemacht wird wenn die letzten Gäste den Laden verlassen. Nur weil der intime Rahmen eines angenehmen Indieschuppens übernommen wurde, will man sich ja nicht gleich auch vom Dorf noch die Sperrstunde importieren. Hier ist immerhin noch Berlin. Allerdings sind Frühstücksdiscos und ähnlicher Quatsch trotzdem kein Thema. JAOK?
Und wenn Europameisterschaft ist, wird natürlich auch vor Ort geguckt.

Musik & Frieden ist offen, es gibt viel abzuhängen und zu feiern. Rest liegt bei dir. Willkommen.

Weitere Informationen über Musik & Frieden, Berlin

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In ein paar Handvoll Städten gibt es diese besonderen Läden mit genre-übergreifendem Booking, die gerade durch diese geschmackssichere Vielfalt ein ganz klares Profil besitzen. Das Molotow in Hamburg oder das Atomic Café (R.i.P.) in München zum Beispiel. Lieblingsorte (nicht nur) der Nacht, die man jederzeit auch um ihrer selbst willen besuchen kann und mag. Willkommen im Musik & Frieden, willkommen in Berlin-Kreuzberg.
 

Wem die Örtlichkeit auf der Falckensteiner und direkt an der Spree dabei bekannt vorkommt, der irrt sich nicht. Hier befand sich bis September 2015 der Magnet Club, dessen clubhistorisches Erbe nun das Musik & Frieden aufgegriffen und weitergedacht hat. Selbst Stammbesucher erkennen so das komplett neu aufgesetzte Areal an vielen Stellen kaum wieder. Wobei es aber an keiner Stelle darum geht, einen kultischen Ort auszulöschen und mit neuem Hut wieder ins Bild heben. Das hier ist nicht Clubkultur 2.0, das ist nicht der freshe Relaunch für eine Zielgruppe und ähnlicher Kram.



Die diversen Locations und Floors sollen viel eher richtig zur Geltung kommen – und werden dabei getoppt von der holzgetäfelten Baumhaus Bar, die über all dem thront. Beim Umbau im laufenden Betrieb (Schweißerlen-Emoticon dazu denken) gab es daher Hilfe von Andor Klippel, dem ehemaligen Betreibers des Magnet. Sein Know-How hat genau wie der unermüdliche Einsatz von Freunden geholfen, das Projekt Musik & Frieden Wirklichkeit werden zu lassen.
 

Der freundschaftliche Aspekt stellt dabei auch über die handwerkliche Phase von Hammer und Zirkel hinaus ein wichtiges Anliegen. Um nur einen weiteren Laden zur Bedienung des Ausgeh-und-Touri-Betriebs zu schaffen, wären jedenfalls die Zeit und die schlaflosen Nächte definitiv zu schade gewesen. 

Musik & Frieden bietet durch seine unterschiedlichen Größen seiner Räume viel eher die Möglichkeit, neben den Big Names auch immer wieder Acts auftreten zu lassen, die noch nicht allein von ihrem Namen leben, sondern die gerade mit Leidenschaft dabei sind, sich einen zu machen. Dies soll der Clubkomplex sein, in dem irgendwann einfach jede coole Band sich ihre ersten schwitzigen Crowdsurfing-Trophäen verdient hat, bevor es dann irgendwann nur noch Wulheide, Tempodrom oder Zeit-Magazin-Titel heißt. Es wird hier die Möglichkeit geben, tolle Acts zu sehen, ohne dass die Hütte schon hoffnungslos voll ist. Die ganze triste Verwertungslogik beim Booking auszuhebeln stellt eine der Grundideen des Konzepts. Es geht um die Musik, es geht um’s im Club heimisch Fühlen - das ist weder banal noch selbstverständlich. 

Stilistisch sind dabei die Grenzen weit gefasst. Im monatlichen Konzert-Billing taucht Folk genauso auf wie Rap, Electro, Pop bis hin zu Thrash Metal. Booking und Bauchgefühl, alles, was begeistert, berührt, fickt, fasziniert, ist erstmal willkommen. Dass Freiwild und Mario Barth draußen bleiben, dass Schlager jetzt nicht ganz oben auf der Liste steht, dürfte trotzdem oder auch gerade deshalb klar sein. Ansonsten aber gilt es, der Vielfalt, die das Musik & Frieden ermöglicht, gerecht zu werden.

So soll es sein. Sich von einer durchgeknallten Partyreihe überraschen lassen oder nach einem Konzert nicht gleich weiterziehen zu müssen, weil im Club das Licht angeht, sondern einfach lieber hoch ins Baumhaus gehen. Von der gleichnamigen Bar mit integriertem Radio Fritz Hauptstudio lässt es sich dann in gemütlicher Atmosphäre auf die U1 und über Wasser schauen. Zugemacht wird wenn die letzten Gäste den Laden verlassen. Nur weil der intime Rahmen eines angenehmen Indieschuppens übernommen wurde, will man sich ja nicht gleich auch vom Dorf noch die Sperrstunde importieren. Hier ist immerhin noch Berlin. Allerdings sind Frühstücksdiscos und ähnlicher Quatsch trotzdem kein Thema. JAOK?
Und wenn Europameisterschaft ist, wird natürlich auch vor Ort geguckt.

Musik & Frieden ist offen, es gibt viel abzuhängen und zu feiern. Rest liegt bei dir. Willkommen.

Name Tageslicht U-Form Parlament Stuhlreihen Empfang Dinner Feier
Schwarzes Zimmer Nein - - 200 300 100 450
Blaues Zimmer Nein 20 50 100 150 30 250
Baumhaus Bar Ja 30 50 80 80 30 150
Diskothek Magic Nein - - - 100 - 300
Zentral zwischen Kreuzberg und Friedrichshain direkt an der Oberbaumbrücke mit zahlreichen Nahverkehrsanbindungen in unmittelbarer Reichweite.

Kontaktdaten
Kaart
Musik & Frieden
Falckensteinstraße 48,
10997, Berlin,
Berlin
Telefoon
Kontaktperson: Randy Küfner
Telefonnummer anzeigen
Möglichkeiten
  • catering Catering nach Absprache
  • group 100 bis 1500 Personen
  • tick Nachtkonzession
  • tick Live Musik
  • tick Multimedia vorhanden
  • tick WLAN vorhanden
  • Parkeren Veranstalter- und Produktionsparkplätze vorhanden.
Lage
  • Am Wasser
  • Im Stadtzentrum
  • Öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe
  • Flughafen: 40 km